Rado Meilensteine

Vom ersten Tag an hat Rado Visionen in konkrete Tatsachen umgesetzt. Dabei konnte Rado einen bahnbrechenden Erfolg nach dem nächsten verzeichnen, vom Hightech-Diamant bis zur Hightech-Keramik. Wir sind stolz auf unsere innovationsreiche Tradition, dank derer die Schweizer Uhrenindustrie immer wieder mit unerwarteten Neuheiten bereichert wurde.

2017: Ceramica Limited Edition

Im Jahr 2016 sorgte Rado mit dem Relaunch der ikonischen Rado Ceramica Kollektion für Aufmerksamkeit. Dabei gab die Marke ihrem bekannten, stark geometrischen Zeitmesser in Zusammenarbeit mit dem renommierten Industriedesigner Konstantin Grcic einen neuen zeitgemäßem Look. 2017 ging die Marke mit diesem visionären Zeitmesser noch einen Schritt weiter: Erstmals kamen mattgraue Hightech-Keramik und Automatikwerke für die Ceramica zum Einsatz - eine absolute Neuerung in der Geschichte der Kollektion. 

2016: HyperChrome 1616

Rados Streben nach beispiellosen Designs und Materialien begann in den 60er Jahren und ist bis heute ungebrochen. Mit ihrem Konzept des „Alt-trifft-Neu“ verkörpert die HyperChrome 1616 diese Mission von Rado perfekt. So verweist das markante Design der Uhr stolz auf das Erbe der Marke, während die überdimensionierte Konstruktion aus gehärtetem Titan dem Zeitmesser eine zeitgemäße Note verleiht, die Rados Pioniergeist sehr gut widerspiegelt. 

2015: HYPERCHROME IN BRAUNER HIGHTECH-KERAMIK

Opulentes Schokoladenbraun ist der neueste Farbton für Hightech-Keramik von Rado. Vor dreißig Jahren setzte der Uhrenhersteller erstmals Keramik für seine Zeitmesser ein, und auf die ersten Modelle in Schwarz folgten Uhren in unschuldigem Weiß, elegantem Grau und in einem metallischen Plasmaton. Konsistente Farben mit Keramikprozessen zu erzielen, ist eine Herausforderung, die Rado dank seiner Materialbeherrschung und seines Anspruchs an überragende Qualität wie kein zweiter gemeistert hat. Die HyperChrome wurde als erste Rado-Familie ausgewählt, um die außergewöhnlichen Eigenschaften dieser umwerfend schönen neuen Farbe und Materialkombination zu präsentieren.

2014: HYPERCHROME DUAL TIMER

Die HyperChrome Ceramic Touch Dual Timer verkörpert die Leidenschaft von Rado für Design und technologische Innovation. Diese prämierte Uhr wird mittels Touch-Technologie gestellt: Streichen Sie einfach mit Ihrem Finger entlang der Gehäuseseite – links für die Stunden und rechts für die Minuten. Die Funktion für den Wechsel zwischen verschiedenen Zeitzonen macht sie außerdem zur perfekten Reiseuhr. Berühren Sie einfach das Keramikgehäuse bei 9 und 3 Uhr gleichzeitig, um bei der Überquerung von Ländergrenzen innerhalb von Sekunden die Zeitzone zu wechseln.

2013: ESENZA CERAMIC TOUCH

Die Esenza Ceramic Touch ist Rados erste Keramikuhr mit integrierter Touch-Technologie. Dank eines Monobloc-Gehäuses aus geschmeidiger Hightech-Keramik, das über vier eingebettete Sensoren verfügt, kann der Träger mit einer einfachen Berührung und einem Fingerstreich die Uhrzeit einstellen. Dieses wunderbare Modell ohne Krone wurde speziell von Rados Design-Team entwickelt, das dafür die jahrelange Erfahrung innerhalb der Swatch Group auf dem Gebiet der Touch-Technologie sowie Rados eigene Expertise in Hightech-Materialien nutzen konnte. Für die Kreation dieses einzigartigen und außergewöhnlichen Produkts wurde neueste Technologie mit dem emotionalsten aller menschlichen Sinne vereint.

2012: HYPERCHROME

Die HyperChrome entstand auf der Grundlage der 2011 für das Modell Thinline entwickelten Technologie und besitzt ein charakteristisches Monobloc-Gehäuse aus Keramik in Spritzgusstechnik. Vor der Entwicklung dieser beiden revolutionären Uhren wurden sämtliche Keramikmodelle noch um einen Edelstahlkern herum aufgebaut. Mit der Konstruktion von Monobloc-Gehäusen erübrigte sich die Notwendigkeit eines Stahlkerns, und das Gehäuse kann nun aus einem einzigen Stück Hightech-Keramik geformt werden. Während das Gehäuse also aus einem einzigen Spritzgussstück besteht, wird die aufwendige Wirkung von Design und Konstruktion durch zusätzliche Bauteile wie die stromlinienförmigen seitlichen Einsätze, die Chronographen-Drücker, die Krone sowie das integrierte Armband noch unterstrichen.

2011: TRUE THINLINE

Charakteristisch für die True Thinline ist der zeitgemäße Ansatz bei der klassischen Gestaltung des Zifferblatts. Hinsichtlich des Volumens und des Gewichts der Uhr war Minimalismus die treibende Kraft bei der Entwicklung ihres Designs. Mit einer Höhe von weniger als 5 mm handelt es sich bei ihr um die flachste Keramikuhr von Rado, ja möglicherweise sogar um die flachste Uhr aus Hightech-Keramik weltweit. Ihre Herstellung erfordert einen hohen Grad an Fachkompetenz, was ihre Konstruktion sowie die Produktionsprozesse und Montagetechniken betrifft.

2011: D-STAR

Die D-Star ist eine modernisierte Version der legendären DiaStar 1. Dabei hält das Design an der Tradition fest, ohne jedoch antiquiert zu wirken. Der unverkennbare Eye-Catcher der DiaStar 1, die ovale Lünette, präsentiert sich hier allerdings im Vergleich zum Original zurückhaltender und weniger dominant. Nach wie vor umrahmt sie jedoch das runde Zifferblatt in spielerischer Weise, eine Form, die von den jüngsten Materialverbesserungen und Spritzgusstechniken noch profitiert.

2009: R5.5

Bei der r5.5 handelt es sich um die atemberaubende Kollektion des renommierten britischen Designers Jasper Morrison. Der Name bezieht sich auf die 5,5 mm Eckradien des Gehäuses. Das Modell lässt sich leicht als Weiterentwicklung früherer Rado-Modelle identifizieren, wobei das Keramikgehäuse sowie das integrierte, sich verjüngende Armband in der r5.5 eine Neuinterpretation erfahren. Der minimalistische und ein wenig industrielle Look mit seinen extremen farblichen Kontrasten erinnert zudem an frühere monochrome Rado-Modelle.

2002: V10K

Die V10K ist das Ergebnis aller Anstrengungen von Rado, die ultimative Uhr im Hinblick auf Kratzfestigkeit herzustellen. Diese einzigartige Kratzfestigkeit ist der Beschichtung des Gehäuses mit Hightech-Diamant, einer synthetischen Auflage aus nanokristallinem Diamant, zu verdanken. Mit ihrer unvergleichlich widerstandsfähigen Oberfläche aus Hightech-Diamant erreicht die minimalistische Rado V10K einen unglaublichen Härtegrad von 10,000 Vickers.

2001: ESENZA

Mit der Esenza erreicht der minimalistische Ansatz von RADO auf dem Gebiet des Uhrendesigns einen neuen Höhepunkt. Das Modell besteht aus zwei Elementen: einem ovalen Uhrengehäuse und einem geraden Armband. Diese beiden Teile gehen nicht wie bei anderen Rado-Modellen ineinander über, bilden jedoch stattdessen ein harmonisches und feminines Ganzes.

1993: SINTRA

Die Sintra war die erste Uhr von Rado, für die ein Verbundstoff aus Titankarbid eingesetzt wurde, eine hoch entwickelte Form von Hartmetall, das um einiges leichter ist. Diese Materialinnovation erweiterte die Farbpalette von Rado, wirkte sich jedoch nicht entscheidend auf das minimalistische Design dieser Uhr aus. Das Zifferblatt ist auf die wesentlichen funktionalen Elemente reduziert und erscheint sachlich, klar und präzise. Durch einen subtilen Farbkontrast bildet die viereckige Lünette, kombiniert mit einem sich leicht verjüngenden Armband, einen ansprechenden Rahmen für das ganz leicht zum Rechteck verlängerte Zifferblatt.

1990: CERAMICA

Die Ceramica verkörpert in höchst konsequenter Weise den minimalistischen Stil, der sich in der Folge zu einem solch wesentlichen Teil der Philosophie des Rado-Designs entwickeln sollte. Die Uhr zeichnet sich durch einen sehr hohen Grad an Reduktion aus: Gehäuse und Band sind gleich breit und nahtlos miteinander verbunden, sodass sie optisch ein durchgängiges Armband bilden. Da für beide ein und dasselbe Material verwendet wurde, weisen sie durchgehend dieselbe schwarz glänzende Oberfläche auf.

1986: INTEGRAL

Die Integral stellt den ersten Vorstoß Rados in die Verwendung von Hightech-Keramik dar. Durch den Kontrast zwischen den schwarzen inneren Keramik-Gliedern und den goldfarbenen äußeren Gliedern wird eine ausgesprochen mondäne Wirkung erzielt. Ähnlich kontrastreich präsentieren sich auch das schwarze Zifferblatt und die goldenen Zeiger, die Beschriftungen sowie die eingelassenen Diamanten. Besonders bemerkenswert ist jedoch die optische Integration von geradem Armband und gleichermaßen geradem, länglichem Gehäuse. Die dekorative Funktion der Uhr als Schmuckstück hat hier somit mindestens ebenso große Bedeutung wie der praktische Nutzen.

1981: ANATOM

Bei der Anatom handelt es sich um die erste Uhr von Rado, die eine gekrümmte ergonomische Form aufweist, um sozusagen das Handgelenk „mit anatomischer Perfektion“ zu umschließen. Das Zifferblatt der Anatom ist reduziert gestaltet, um das minimalistische Konzept konsequent einzuhalten: Die zwölf Stundenstriche sind durch vier kleine Diamanten ersetzt, auf die Minutenskala wurde vollkommen verzichtet. Auch wenn das Gold der Zeiger in auffälligem Kontrast zum Schwarz des Zifferblatts steht, so wirken sie dank ihrer geringen Größe dennoch zurückhaltend.

1976: DIA67 GLISSIÈRE

Die 1976 eingeführte Dia 67 Glissière zeichnet sich durch ihr recht ausgefallenes eckiges jedoch minimalistisches Design aus. Dank einer neuen Technologie bedeckt das metallisierte Saphirglas in randloser Konstruktion hier das gesamte Gehäuse. Das Glas wird direkt auf den Außenteilen des Gehäuses fixiert – ein patentiertes Verfahren, das nicht etwa einem Selbstzweck dient, sondern vielmehr allgemein dem minimalistischen Designkonzept entgegenkommt.

1967: PLANNING

Das Planning-Modell von Rado: Wie schon der Name vermuten lässt, handelt es sich hier keinesfalls einfach nur um eine Uhr, sondern vielmehr um ein Instrument mit mehreren Verwendungszwecken. So verfügt das Modell über einen immerwährenden Kalender, der auf einer zusätzlichen separaten Platte unterhalb des Gehäuses angebracht ist. Mit seiner Tages- und Datumsanzeige, die die Standardfunktionen der Uhr ergänzen, bietet das Zifferblatt somit eine Vielzahl von Informationen. Der futuristische Look wird durch die separate Platte mit der drehbaren Lünette des ewigen Kalenders noch unterstrichen.

1962: DIASTAR 1 (DAS ORIGINAL)

Bei der DiaStar 1 handelt es sich um die erste kratzfeste Uhr von Rado. Selbst nach jahrelangem Gebrauch verliert sie ihren Glanz nicht und sieht aus wie am ersten Tag. Um dieses Ziel zu erreichen, bediente man sich bei ihrer Herstellung erstmalig zweier Materialien, die bislang in der Geschichte der Uhrenherstellung noch nie verwendet worden waren: Hartmetall und Saphirglas. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Hartmetalle speziell für die Bedürfnisse der Werkzeugindustrie entwickelt, doch Rado bereitete dann den Weg und führte das Material in die Uhrenherstellung ein. Zudem wurde kratzempfindliches Glas durch Saphirglas ersetzt – ein Material, das extreme Härte in idealer Weise mit Transparenz kombiniert. Unterstützt wurde die große Härte dieser beiden Materialien zudem durch das innovative Design dieses Originals.

1957: GREEN HORSE

Eines der ersten Modelle, das nach der Einführung der Marke Rado unter diesem Markennamen auf den Markt kamen, war die Green Horse. Bei der Vermarktung der Uhr wurde in erster Linie ihre Wasserfestigkeit betont. Auch wenn das Augenmerk damals noch nicht auf hochentwickelten Werken lag, zeichnet sich die Green Horse durch ein Erkennungsmerkmal aus, das auch alle nachfolgenden Automatikmodelle von Rado besitzen: das bewegliche Ankersymbol. Im Fall der Green Horse wird damit ein Zeichen gesetzt: der silberne Anker auf rotem Grund, buchstäblich der Herzschlag der Uhr.